a_michael
Zebrastreifen über Kreuz
für Klavier zu vier Händen (1998) Dauer: 8 Minuten

Referenzen:
Klaus Börner: Handbuch der Klavierliteratur zu vier Händen (2005) S. 260/261

„Überaus weiche melodiöse Passagen zu Beginn des ‚con forza’ im Wechsel mit unerwarteten aufrüttelnden akkordisch-rhythmisch geprägten Elementen symbolisierten Klaviermusik der Gegenwart, die zum Zuhören zwingt, aber auch das Publikum in ihren Bann ziehen kann. Eine Komposition, die mit durch abrupt abbrechende Läufe, durch pointiert ausgerichtete Akkorde, durch kurze, leicht schrille Dissonanzen zur Auseinandersetzung auffordert.“
(Schwäbische Zeitung vom 30.12.1999)


„Kompositorisch gewichtiger war die 2. Konzerthälfte, beginnend mit einem geistreichen Scherzo..., ‚Zebrastreifen über Kreuz’... .

Innehalten und plötzliches Losgaloppieren, ein lädierter Walzer, versehen mit absurden Trippelschrittchen, und temperamentvolle Kollisionen amüsierten.“
(Schwäbisches Tagblatt vom 7.6.2002)


„Schmunzeln, Staunen, Beifall für ein kurioses vierhändiges Klavierstück, von dessen vier Sätzen insbesondere der zweite durch seinen herrlich-tänzerischen Anmut entzückte. Zwischen Con-Forza-Entschiedenheit hüpft ein spritziger Walzer über die Tasten. Schwarz und weiß – und zwischendrin keck kredenzte Blue-Notes.“
(Reutlinger Nachrichten vom 7.6.2002)


„Die ‚Zebrastreifen über Kreuz’ --- schildern originell und fantasievoll unterschiedliche ‚Typen’ der Zebrastreifenüberquerung. Mal heißblütig und dynamisch (con forza), mal walzerartig (leggero e cantabile) verläuft dieses Schreiten, dessen Esprit den Zuhörern ein Schmunzeln entlockte.“
(Reutlinger General-Anzeiger vom 7.6.2002)


„Besonders überzeugend in der Bewusstheit der Mittel und ihrem kompositorischen Einsatz war Michael Frank Hagemanns ‚Zebrastreifen über Kreuz’, bei dem sich auf den Klaviertasten seine Hände mit denen der Duopartnerin Shoko Hayashizaki kreuzten. Die Studie über Verhalten im Straßenverkehr verwandelte den wuchtigen Tritt auf das Bremspedal, den ungeduldigen Schlag der Fußgänger gegen die Ampel bzw. den Flügel in stimmige Musik. Da drängelten sich die beiden auf dem Klavierhocker aneinander vorbei, kämpften um dieselbe Taste, gingen gemächlich von einem Tastenstreifen zum anderen, um dann plötzlich (bitte nicht nachmachen!) bei Rot loszulaufen.“
(Schwäbisches Tagblatt vom 28.1.2003)

„Auf welche verschiedene Art und Weise Passanten auf großen Straßenkreuzungen dem Phänomen Zebrastreifen begegnen, schildert die furiose Komposition von Michael Frank Hagemann ... .
Enorme Klangkaskaden folgen den verschiedenen (Tanz-)Rhythmen der von hektisch bis schüchtern agierenden Zebragänger, und die Finger schwirren analog auf den schwarz-weißen Zebratasten.“
(Tonkünstler-Forum Baden-Württemberg vom März 2003)
www.pianoduohayashizakihagemann.eu

Weitere Kompositionen von Michael Frank Hagemann (Auswahl):



Secret Writingsfür Klavier solo
7473*/51217243

für Pinsel und Clavichord *variabler Titelbestandteil


Ihn grenzt nicht Raum, nicht Zeit Yigdal-Variationen für Klavier zu vier Händen

Piano Duo Michael Hagemann Hayashizaki Tübingen